Eine kleine Weihnachtsgeschichte

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Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Beitrag  Gast am Fr 18 Dez 2009 - 14:19

Eine kleine Weihnachtsgeschichte...

oder.... wie kam der Engel auf die Christbaumspitze...???

Es war einmal...

............ vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der
Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen
wollte, aber nur auf Probleme stieß.
Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen kamen mit der
Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den
Druck zu spüren den er haben würde wenn er aus dem Zeitplan geraten
sollte. Dann erzählte ihm seine Frau daß Ihre Mutter sich zu einem
Besuch angekündigt hatte. Die Schwiegermutter hat dem armen
Weihnachtsmann gerade noch gefehlt.
Als er nach draußen ging um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, daß 3
von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub
gemacht hatten, der Himmel weiß wohin. Welch Katastrophe.
Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter
brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden daß das meiste Spielzeug
zerkratzt wurde - Shit!
So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus um sich eine Tasse mit
heißem Tee und einem Schuß Rum zu machen. Jedoch mußte er feststellen
daß die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt
ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine
Stücke die sich über den ganzen Küchenboden verteilten. Jetzt gab`s
natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen
mußte, daß Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte
er vor Wut fast platzen.
Da klingelte es an der Tür.
Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen
Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: "Frohe Weihnachten
Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich habe da einen schönen
Tannenbaum für Dich. Wo soll ich den denn hinstecken?"

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Re: Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Beitrag  Ghost am Sa 19 Dez 2009 - 11:35

Briefe an den Weihnachtsmann


Lihber Weinactsman!
ihc häte gern ainen Späß Rängcha zu Weinacten. Ich wahr dass gantse Jar braf.
Dain Freunt Billy

Hallo Billy,
nette Rechtschreibung. Du bist auf dem besten Weg, eine Karriere als Straßenfeger einzuschlagen. Wie wär's, wenn ich dir irgend ein beschissenes Buch gebe, damit du lesen und schreiben lernen kannst?
Ich geb deinem älteren Bruder den Space Ranger. Wenigstens kann ER schreiben.

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich war das ganze Jahr lang ein braves Mädchen, und das einzige, was ich mir zu Weihnachten wünsche, ist Frieden und Glück auf der ganzen Welt!
Deine Sarah

Liebe Sarah,
Deine Eltern haben Gras geraucht, als du unterwegs warst, oder?

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich weiß nicht, ob du das tun kannst, aber ich wünsche mir zu Weihnachten, dass meine Eltern wieder zusammenkommen. Bitte versuch mir den Wunsch zu erfüllen.
Dein Teddy (hier: Kosename für Ted)

Lieber Teddy,
schau mal, dein Vater vögelt den Babysitter pausenlos die Wände rauf und runter. Glaubst du echt, dass der das aufgibt, um zu deiner frigiden Mutter zurückzukehren, die ihm ständig auf den Sack geht? Vergiss deinen Wunsch, ich bring dir stattdessen was von Lego.

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich wünsche mir ein neues Fahrrad, eine Playstation2, eine Modelleisenbahn, ein paar Action Man Figuren, einen Hund, ein Schlagzeug, ein Pony und eine Tuba.
Dein Francis

Lieber Francis,
wer nennt sein Kind heutzutage noch Francis? Ich wette, du bist schwul - du bekommst also nichts.

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich hab dir Milch und Kekse unter den Weihnachtsbaum gelegt, und Möhren für deine Rentiere.
Deine Susan

Liebe Susan,
von Milch krieg ich Dünnschiss und Möhren sorgen dafür, dass mir die Rentiere beim Schlittenfahren ins Gesicht furzen. Du willst mir einen Gefallen tun? Gib mir ne Flasche Scotch.

*****

Lieber Weihnachtsmann,
was machst du an den restlichen 364 Tagen im Jahr? Machst du da das Spielzeug?
Dein Thomas

Lieber Thomas,
das ganze Spielzeug stammt aus China. Ich besitze ein Hochhaus in Las Vegas, in dem ich die meiste Zeit mit dem Drehen von Billigpornos verbringe. Ich entspanne mich, indem ich mich in absolute Dummheit saufe und in die Ärsche von Kellnerinnen kneife, während ich einen Stapel Kohle am Spieltisch loswerde und dabei ein paar Joints durchziehe.
Heh, DU WOLLTEST das wissen!

*****

Lieber Weihnachtsmann,
ich möchte dieses Jahr wirklich wirklich gern ein Hündchen haben. Könnte ich bitte bitte bitte BITTE BITTE einen bekommen?
Timmy

Lieber Timmy,
dieser bettel-flenn-bittebitte-Scheiß funktioniert vielleicht bei deinen Eltern, aber nicht bei mir. Du kriegst nen Pulli, wie jedes Jahr.

*****

Allerliebster Weihnachtsmann,
wir haben keinen Kamin in unserem Haus. Wie kommst du trotzdem in unsere Wohnung?
Dein Marky

Mark,
erstmal solltest du aufhören, dich "Marky" zu nennen. Genau deswegen wirst du auf dem Schulhof immer verdroschen. Zweitens: Du lebst nicht in einem Haus, sondern in einer Sozialwohnung. Drittens: Ich komm in eure Wohnung wie jeder Einbrecher - durch dein Schlafzimmerfenster.
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Re: Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Beitrag  Bollimaus am So 20 Dez 2009 - 10:32

Advent Advent - ein Kerzlein brennt..............

10:00 Uhr : In der Reihenhaussiedlung Änkelstieg läßt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren.

Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus - die Freude ist groß.

10:14 Uhr : Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Änkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19:03 Uhr : Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord - ist aber zunächst arglos.

20:17 Uhr : Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens ans Stromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20:56 Uhr : Der Diskothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen, und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laser-Ensemble "Metropolis", das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 m Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zerbröckelt.

21:30 Uhr : Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21:50 Uhr : Der 85-jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs "Varta Volkssturm" den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22:12 Uhr : Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Änkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapur-Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren geplasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Brühmeyer gelandet.

22:37 Uhr : Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel - die Experten in Houston sind ratlos.

22:50 Uhr : Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerkes Sottrup-Höcklage - der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23:06 Uhr : In der taghell erleuchteten Siedlung Änkelstieg erwacht die Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23:12 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23:12 Uhr und 14 Sek. : In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen - Menschen wie du und ich - denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war. In diesem Sinne: FROHE ADVENTSZEIT"
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Re: Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Beitrag  Gast am So 20 Dez 2009 - 12:54




Bist
du der Weihnachtsmann…?





Einige wenige
Kilometer müsste Joachim Bernau nur noch fahren, dann hätte er es
endlich geschafft, zu Hause bei seiner Frau und den beiden
Kleinkindern zu sein. Heute war ja Heiligabend, und er freute sich
sehr auf die bevorstehende Bescherung. Sein Bruder, der nicht weit
entfernt von seinem Haus wohnte, sollte heute die Rolle des
Weihnachtsmannes übernehmen.



Auf der ohnehin
meistens nur wenig befahrenen Straße, auf welcher Jochen langsam
durch eine Kurve fuhr, herrschte auch an diesem Tag kaum Verkehr. Im
nächsten Augenblick fing es an zu schneien. Zuerst fielen nur
einzelne Flocken, dann begann die weiße Pracht jedoch sehr dicht,
lautlos und in stetig größer werdenden Flocken niederzurieseln.
Augenblicklich reduzierte er seine ohnehin langsame Fahrt noch mehr.



Plötzlich spürte
Joachim, dass sein Wagen sich nur noch schwer lenken ließ, und im
nächsten Moment schimpfte er lauthals: „So ein Mist“, und schlug
verärgert einmal mit der Hand aufs Lenkrad. Ausgerechnet jetzt, so
kurz vor seinem Ziel, hatte er einen platten Reifen. Inzwischen war
es fast achtzehn Uhr geworden und er wäre so gerne pünktlich nach
Hause gekommen.



Heftiges
Schneetreiben nahm ihm inzwischen fast jede Sicht. Während er seinen
Wagen langsam weiter rollen ließ, hielt er nach einer Stelle
Ausschau, an der er den unvermeidlichen Reifenwechsel gefahrlos
ausführen könnte. Schließlich sah er eine Hofeinfahrt, die von einer
einzelnen Laterne schwach ausgeleuchtet wurde, fuhr dort hinein und
blieb direkt unter der Laterne stehen.



Joachims Pkw war
einschließlich des Kofferraums fast komplett mit Geschenken für
seine Kinder, seine Frau, seinen Bruder und dessen Frau, seine
Eltern sowie für seine Schwiegereltern voll gepackt. Diese sollten
in den großen Sack, den sein Bruder bei der Bescherung auf dem
Rücken tragen würde, verstaut werden. Verärgert stieg Joachim ein
wenig hastig aus und begann sofort damit die Kartons aus dem
Kofferraum auszuladen. Er sah sich nach einem Platz um, an dem er
die Pakete am besten hinlegen könnte. Bevor er schließlich die
ersten Pakete auf dem schmalen Grasstreifen neben der Einfahrt
abstellte, zog er sich den roten Nikolausmantel, den er sich von
einem Bekannten für den heutigen Abend geliehen hatte, zum Schutz
vor dem Schneetreiben hastig über, und klappte zum Schluss die
Zipfelmütze hoch.



Nach nur
höchstens zehn Minuten hatte er den Reifen gewechselt und begann
soeben, mit inzwischen eiskalt gewordenen Händen, die Pakete Stück
für Stück wieder einzuladen, als plötzlich, ein vielleicht
vierjähriges Mädchen neben ihm stand, ihn sehr erstaunt, mit großen
Augen und offen stehenden Mund fragend ansah. Nach ein paar Sekunden
fragte sie zögerlich, leise und fast ehrfurchtsvoll: „Bist…du…der…
Weihnachtsmann...?“



Ein verlegenes
Lächeln huschte über Joachims Gesicht. Während er noch überlegte,
was er dem kleinen Mädchen entgegnen könnte, hörte er plötzlich
einen Hund laut bellen, der Sekunden später knurrend neben dem
Mädchen stand, und ihn mit aufgestellten Nackenhaaren bedrohlich
knurrend starr fixierte. Augenblicklich legte das kleine Mädchen
beruhigend ihre Hand zwischen die Ohren des Hütehundes.



„Ruhig Hasso,
das ist der Weihnachtsmann! Der tut uns ja gar nichts“, beruhigte
sie den Hund, der sich augenblicklich hinsetzte, während das Mädchen
Joachim weiterhin mit großen Augen vertrauensvoll staunend und
fragend anlächelte.



Zwischenzeitlich
war das Schneetreiben sehr viel dichter geworden. Dicke Flocken
lagen inzwischen auf den Haaren, auf dem Mantel des Mädchens, sowie
auf dem Fell des Hundes. Noch bevor Joachim jedoch die Frage der
Kleinen beantworten konnte, kam schon ihre nächste:
„Wo…ist…denn…dein…Schlitten…, Weihnachtsmann...?“



Erneut überlegte
Joachim ein paar Sekunden zu lange, denn kaum dass die Stimme der
Kleinen verklungen war, hörte er eine aufgeregte Frauenstimme vom
Haus her laut rufen:



„Juuuliiiaaa...!
Juuulia, wo bist du…?“ Dann hatte die Frau das Kind plötzlich
erspäht und rief laut: „Komm sofort hierher, Julia…! Sofort...!“



Inzwischen war
sie schon mit hastigen Schritten das kleine Stück über den
Plattenweg zu beiden hingeeilt.




„Das ist der Weihnachtsmann, Mama…“, empfing die Kleine
freudestrahlend ihre Mutter und zeigte mit ausgestrecktem Arm und
weit geöffneten Augen auf den Weihnachtsmann. Die Bäuerin blieb
augenblicklich etwas unsicher lächelnd stehen, und weil sie die
Situation sofort begriff, entgegnete sie auf der Stelle: „Das ist ja
wunderbar, mein kleiner Engel! Aber - der Weihnachtsmann hat jetzt
leider keine Zeit mehr für dich - mein Schätzchen. Er muss ja leider
schon wieder weiter fahren.“



Lächelnd nahm sie
ihr Kind an die Hand, drehte sich um und sagte zu dem Hund: „Komm
Hasso“, der sich auch sofort Schwanz wedelnd erhob.



Aber das kleine
Mädchen wehrte sich vehement dagegen, so mir nichts dir nichts aus
der Nähe des Weihnachtsmannes zu verschwinden. Sie wollte von ihm
etwas erfahren und diese Gelegenheit wollte sie auf keinen Fall
ungenutzt lassen. Deshalb stemmte sie sich mit all ihrer kindlichen
Kraft gegen die ziehende Hand ihrer Mutter. Schließlich merkte die
Bäuerin, dass sie ihr Kind so nicht davon abhalten konnte, erneut
eine Frage an den verlegen dreinschauenden jungen Mann zu stellen.



„…wo ist denn dein
Schlitten, Weihnachtsmann“, fragte Julia, nachdem sie gemerkt hatte
das ihr Widerstand von Erfolg gekrönt war. Im selben Moment huschte
übers Antlitz der Bäuerin ein verlegenes Lächeln, währenddessen sie
die Augenbrauen hochzog und die Lippen ein wenig zusammen kniff. Sie
war anscheinend auf die Antwort nicht minder gespannt als ihre
wissbegierige Tochter.



Ohne zu zögern
entgegnete Joachim: „Ja, weißt du, Julia, meinen Schlitten kann ich
nur mitnehmen, wenn schon ausreichend Schnee auf den Straßen liegt.
Und wie du sehen kannst, sind noch nicht genügend Flocken vom Himmel
gefallen...!“



„Das verstehe
ich, Weihnachtsmann“, entgegnete die Kleine ein, zwei Mal hastig
nickend wie aus der Pistole geschossen und strahlte Joachim
weiterhin vertrauensvoll an.



„Nun müssen wir
aber rasch ins Haus, mein kleiner Schatz! Du hast ja deinen Mantel
gar nicht angezogen! Komm, schnell, sonst wirst du dich erkälten und
musst vielleicht Weihnachten im Bett liegen “, sagte die Bäuerin ein
wenig hastig in die entstandene Stille hinein. Mit diesen Worten
drehte sie sich um und zog an der Hand der Kleinen. Einsichtig
nickte das kleine Mädchen erneut ein, zwei Mal und folgte dann brav
ihrer Mutter.



Während Hasso
Schwanz wedelnd neben den beiden her trottete, jubelte das Mädchen
mit ihrer glockenklaren Stimme immer wieder laut:



„Jahaaa, ich hab
den Weihnachtsmann gesehen, Mama…! Jahaaa, ich hab den
Weihnachtsmann gesehen...!“ Dann lachte sie laut, drehte sich in
kurzen Abständen immer wieder um und winkte dem Weihnachtsmann
fröhlich lächelnd zu.



Noch einmal hörte
Joachim wie das kleine Mädchen voller Begeisterung rief: „Jahaaa,
ich hab´ den Weihnachtsmann gesehen…!“ Im nächsten Moment verstummte
die hell klingende Stimme.


Joachim zog mit
einem sehr nachdenklichen Gesicht den roten Mantel aus, legte ihn
behutsam auf eines der oberen Pakete, schloss die Heckklappe, setzte
sich in seinen Wagen, startete den Motor und fuhr lächelnd, jedoch
ein wenig nachdenklich geworden im dichten Schneetreiben langsam
nach Hause.


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